SPÖ dreht durch: Klubobmann Schicker fordert „freiheitlichensauberes“ Wien

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Quelle: Unzensuriert

SP-Wien-Klubobmann Rudolf Schicker träumt von einem "freiheitlichensauberen" Wien. Foto: GuentherZ/ Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

SP-Wien-Klubobmann Rudolf Schicker träumt von einem „freiheitlichensauberen“ Wien.
Foto: GuentherZ/ Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

In der SPÖ dürften die Nerven nach den empfindlichen Wahlschlappen in der Steiermark und im Burgenland wirklich blank liegen. Einige rote Funktionäre drehen verbal bereits völlig durch, einer verfällt dabei sogar in Nazijargon. Der Wiener SP-Klubobmann Rudolf Schicker sagte in einer Presseaussendung: „Eine starke Wiener SPÖ ist Garant für ein `freiheitlichensauberes´ Wien“. Das war sogar dem sonst gar nicht FPÖ-freundlichen ZIB-2-Moderator Armin Wolf zu viel, der umgehend reagierte und auf Twitter meinte: „Hallo! Aber den Anderen vorwerfen, sie würden Nazi-Terminologie verwenden?“

Tat Adolf Hitler alles, um sein Reich „judenrein“ zu machen, so träumt Schicker offenbar von einem „freiheitlichsauberen“ Wien.

Vassilakou: Michi, bitte nimm mich!

Ursprünglich hatte die Aussendung den Zweck, auf die Anbiederung der Grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zu reagieren, die von der SPÖ verlangte, sie solle sich schon vor der Wahl auf eine Koalition mit den Wiener Grünen festlegen. „Es geht darum, Klarheit zu schaffen“, sagte Vassilakou am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Möglich, dass sie in den nächsten Tagen besenreitend auf dem Großplakat auf der Wienzeile zu sehen sein wird, und zwar mit dem Text: „Michi, bitte nimm mich.“ Aktuell trägt das „Hexenfoto“ folgenden Text: „…Sorry Michi. Ich muss zu deiner ewigen Baustelle Bildung.“

Schicker forderte indes von den Grünen, Klarheit zu schaffen, denn „sie haben schon zwei Mal mit der FPÖ gekungelt“, als sie mit den Blauen den Notariatsakt für eine Wahlrechtsreform unterzeichneten. Und als mit der SPÖ dies nicht zu machen war, versuchten es die Grünen gemeinsam mit den Freiheitlichen über die Geschäftsordnung, was die SPÖ dadurch verhinderte, dass sie einfach den Grünen Abgeordneten Senol Akkilic zur SPÖ holte und dadurch eine Abstimmungsmehrheit erreichte. Mit der Wahlrechtsreform wurde es also nichts, obwohl von den Grünen hochheilig versprochen. Und obwohl sie von den Wiener Roten beschämend hereingelegt wurde, buhlt Vassilakou um die Gunst dieser Partei und bettelt darum, auch nach der Wahl wieder Vizebürgermeisterin sein zu dürfen.

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