Wohnbau, Mindestsicherung und Verkehr werden miese Zeugnisse ausgestellt

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Während die Grünen lange vor der  Wahl am liebsten schon in Koalitionsverhandlungen gehen  würden,  und  Wien  damit weitere fünf Jahre nur schaden würden,  präsentierte die  Volksanwaltschaft  ihren  Prüfbericht an den Wiener Landtag.   Vor allem im Bereich Wiener  Wohnen   liegt  einiges  im  Argen,   fasst  der  freiheitliche   Klubobmann,  Mag. Johann  Gudenus,  zusammen:  „Auch  wir  werden von Gemeindebauanwohnern regelmäßig über die Missstände informiert.  Allen voran handelt es sich dabei um Sanierungsversprechen,  die  trotz   Mieterhöhungen  nie   eingehalten  werden.    Aktueller  Fall  ist etwa der Franz Novy Hof im 16. Bezirk.“

Doch anstatt sich hier endlich um die Anliegen der  Wienerinnen  und  Wiener  zu  kümmern,  winkt  Bürgermeister  Häupl  von Werbeplakaten,  die 120  neue  Gemeindewohnungen  versprechen, herunter.

Der Bedarf an leistbaren  Gemeindewohnungen  ist  in  Wien  längst  nicht mehr gedeckt,  mindestens 5000 Wohneinheiten müssten jährlich von der Stadt Wien gebaut werden, so Johann Gudenus.

Ein ebenfalls schlechtes Zeugnis stellt die Volksanwaltschaft der Baustellenkoordination aus.  
„Das  letztjährige  Verkehrs- und  Stauchaos  aufgrund  von  Baustellen dürfte sich heuer – trotz  neu  eingeführtem  Baustellenkoordinator – wiederholen“,  fürchtet Johann Gudenus.   Allein  rund  um  die  Praterbrücke  und  die Tangente  kommt  es täglich zu einem Verkehrskollaps.  Anstatt sich ein vernünftiges Baustellenmanagement zu überlegen, schiebt der Baustellenkoordinator den Schwarzen Peter der Asfinag zu.
Ebenfalls  kritisiert  wurde  das  Verfahren  zur Bewilligung der Mindestsicherung,  das häufig  viel  zu  lange  dauert.   „Allein  die  Tatsache,  dass  in  Wien mittlerweile über 160.000 Menschen auf die Mindestsicherung angewiesen sind,  ist ein Armutszeugnis für die Stadtregierung. Dass dann aber die Bearbeitung noch viel zu lange dauert, ist eine zusätzliche Zumutung für die Betroffenen“, kritisiert Gudenus.
„Das rot-grüne Herumgewurschtel muss endlich ein Ende haben“, fordert der freiheitliche Klubchef,  der davon ausgeht, dass die Wienerinnen und Wiener der rot-grünen Stadtregierung am 11. Oktober eine klare Absage erteilen werden.
(Quelle: APA/OTS)
 

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