60 Jahre Open Doors: „Wo Christen verfolgt werden, ist Gott am Werk“

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Dank Open Doors könne sich Volker Kauder als Politiker ein persönliches Bild über die Lage verfolgter Christen machen. Das sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU beim Open Doors Tag 2015. Außerdem gab es Berichte aus betroffenen Ländern, wie über Untergrundgemeinden in Vietnam. Die Jubiläumsfeier stand unter dem Motto „Glaube.Liebe.Hoffnung.“

Glaube, Hoffnung und Liebe gehörten untrennbar zum Wesen von Open Doors, sagte der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode. Als ein „Ein-Mann-Dienst“ habe Anne van der Bijl, genannt „Bruder Andrew“, vor sechzig Jahren die Arbeit des Werkes begonnen. Mit einem VW-Käfer habe er Bibeln hinter den Eisernen Vorhang geschmuggelt und damit die Christen dort ermutigt. Seitdem bringe Open Doors Hoffnung in Länder, in denen Hoffnungslosigkeit herrsche. Dieser Dienst sei nur möglich, weil Christen in den betroffenen Ländern Ressourcen zur Verfügung stellten und viele Menschen für die Arbeit beteten, sagte Rode.

„Open Doors ist die einzige Einrichtung, die das Thema ‚Verfolgte Christen‘ von Anfang an zu ihrer Aufgabe gemacht hat“, sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU, Volker Kauder. Durch die Kontakte von Open Doors vor Ort könne er sich als Politiker ein persönliches Bild von der Christenverfolgung in den betroffenen Ländern machen. Er könne Menschen treffen, „die sich sonst nicht trauen würden, mit Offiziellen zu sprechen“. In diesen Ländern „erlebe ich eine Glaubensstärke, die ich hier in Deutschland nicht erlebe“, sagte Kauder. Für verfolgte Christen sei es sehr bedeutend zu wissen, dass sie nicht alleine ständen. Der Politiker forderte deshalb dazu auf, sich auch in westlichen Ländern wie Deutschland noch stärker für sie einzusetzen. „Mancher befürchtet eine Islamisierung unseres Landes. Die befürchte ich nicht. Ich befürchte eine ‚Entchristlichung‘“, sagte Kauder. Er rief deshalb dazu auf, „fröhliche Mutmacher“ zu sein.

Der ehemalige Präsident von Open Doors International, Johan Companjen, berichtete von der Geschichte des Werkes. Mehr als 35 Jahre arbeitete er eng mit Bruder Andrew zusammen. Der Fall der Mauer im Jahr 1989 habe die Arbeit in einigen östlichen Ländern erleichtert. „Bruder Andrew konnte dem damaligen Präsidenten von Albanien eine Bibel überreichen“, sagte Companjen. Mittlerweile gebe es in jeder größeren Stadt in Albanien eine christliche Gemeinde.

(Quelle:Christliches Medienmagazin Pro)

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