Ablehnung der Rassen-Idee ist neuerdings rassistisch

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Quelle: Unzensuriert

Dieses Graffiti beruht auf völlig antiquierten Auffassungen und ist rassistisch. Foto: Bramfab - Commons - (CC BY-SA 3.0)

Dieses Graffiti beruht auf völlig antiquierten Auffassungen und ist rassistisch.
Foto: Bramfab – Commons – (CC BY-SA 3.0)

Schwarze Studenten an der Universität von Kalifornien in Los Angeles (ULCA) haben eine neue Form von Rassismus losgetreten. Von nun an sind Sätze wie „Ich glaube nicht an Rassen“ oder „Es gibt nur eine Rasse – die Menschliche Rasse“ rassistisch und werden nicht mehr akzeptiert, wie das Magazin Spiked Online berichtet. Diese Aussagen gelten laut den offiziellen Richtlinien der ULCA als „Mikroagressionen“ – Nebenbemerkungen, die an marginalisierte Gruppen „feindliche, erniedrigende oder sonstwie negative Nachrichten kommunizieren“.

„Farbenblindheit“ helfe nicht gegen Rassismus

Selbst die Verfasser des Artikels wundern sich: Da hat man nun schon so lange gelernt, dass selbst die Idee der Menschenrassen „völlig konstruiert und abstoßend“ ist, und nun stelle man sich ins soziale Aus, wenn man die rassischen Kategorien ablehnt? Selbst Martin Luther King, das Idol der Gleichstellung, träumte von einer „farbenblinden“ Gesellschaft. Doch nun wird sowohl in Amerika als auch in Europa erklärt, dass dies nicht die Lösung ist: „Durch den Vorsatz, Rasse nicht zu sehen, ignoriert man Rassismus nur und löst ihn nicht„, so Zach Stafford in einem Artikel im Guardian. Die Nichtbeachtung der Farbe würde die Identität der Menschen invalidieren, so ein Feminismusmagazin.

Sprechverbote gegen „Mikroagressionen“

In vielen US-amerikanischen Universitäten gibt es bereits lange Listen an verbotenen Ausdrücken – und die Maßnahmen gegen solche „Mikroagressionen“ werden täglich mehr, von anonymen Denunziationsstellen bis hin zu öffentlichen Tafeln, auf die Angehörige ethnischer Minderheiten aufschreiben können, auf welche Weise sie belästigt wurden. Darunter fallen auch so alltägliche Ereignisse wie die Frage, woher man komme, oder die Bitte, jemandes Haare anfassen zu dürfen.

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