Thalia und EDEKA verbannen „rechtes“ COMPACT-Magazin

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Quelle: Unzensuriert

Thalia und EDEKA verbannen das COMPACT-Magazin aus ihren Regalen. Die mediale Zensur erreicht damit einen neuen Höhepunkt. Foto: Do u remember/flickr (CC BY-SA 2.0)

Thalia und EDEKA verbannen das COMPACT-Magazin aus ihren Regalen. Die mediale Zensur erreicht damit einen neuen Höhepunkt.
Foto: Do u remember/flickr (CC BY-SA 2.0)

Die Buchhandelskette Thalia sowie der Lebensmittelhändler EDEKA haben das alternative und kritische COMPACT-Magazin aus ihrem Sortiment herausgenommen. Offiziell wolle man keine „rechtspopulistische Zeitschrift“ vertreiben. Das führende alternative Zeitungsmedium in Deutschland bringt Systempresse und Politik angesichts dieses Vorgehens immer mehr in Bedrängnis.

Leser darf nur „konforme Zeitschriften“ lesen

Obwohl von staatlicher Seite bisher kein Verbot über die Zeitschrift verhängt wurde und es auch bezüglich der Inhalte keine strafrechtliche Verfolgung gab, zensurieren sich die Handelsketten in vorrauseilendem Gehorsam selbst und verbannen kurzerhand das COMPACT-Magazin. Vor allem die deutliche Positionierung im Ukraine- und Russland-Konflikt sowie die schonungslosen Tatsachenberichte über die Masseneinwanderung dürften der politischen Elite sauer aufstoßen. Das Magazin reagiert in einem Artikel auf die Verbannung mit deutlichen Worten:

Die Buchhandelslandschaft ist vielseitig und lebendig. Seit gestern ist sie um einiges ärmer. Thalia, die Buchhandelskette der Douglas AG, verbannte gestern das COMPACT-Magazin aus seinen Bücherregalen. Begründung: COMPACT sei rechtspopulistisch. Es erschließt sich dem Autor nicht, welchen Anstoß die Geschäftsleitung daran nehmen konnte. Rechts- oder linkspopulistisch zu sein, ist nicht strafbar. Genauso wie seichte oder ernsthafte Literatur nur Facetten der „vielseitigen“ Leselandschaft in diesem Land sein können.

Meinungsfreiheit praktisch nicht mehr existent

Kritisiert wird auch das Aushöhlen der Presse- und insbesondere der Meinungsfreiheit durch die Zensur. Die in Artikel 5 der deutschen Verfassung garantierte Meinungs- und Pressefreiheit ist somit praktisch inexistent. Aber auch die Privilegien der großen Verlage und Buchhändler werden kritisiert, etwa die reduzierte Mehrwertsteuer oder die Buchpreisbindung. Bei den Tageszeitungen würden die Journalisten ohnehin nur noch immer wieder dasselbe voneinander abschreiben, so COMPACT weiter. Der starke Zulauf zu alternativen Medien würde diese Trends bestätigen. Als federführend werden die Grünen in Deutschland ausgemacht, wenn es um die Zensur der Pressefreiheit geht. Die Grüne Abgeordnete Marieluise Becks empörte sich erst letzten Herbst, dass das COMPACT-Magazin in jedem Supermarkt zu finden sei.

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