Flüchtlinge kosten bis 2018 rund 12,3 Milliarden Euro

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Quelle: Unzensuriert

Milliardenbeträge werden für Asylwerber bis 2018 ausgegeben. Foto: Acdx / wikimedia (gemeinfrei)

Milliardenbeträge werden für Asylwerber bis 2018 ausgegeben.
Foto: Acdx / wikimedia (gemeinfrei)

Gerne wird erzählt, dass die unzähligen Flüchtlinge, welche täglich an unserer Grenze ankommen, nach Deutschland und Schweden weiterreisen würden. Ein Großteil der Ankömmlinge hat auch tatsächlich vor, in jene Länder weiterzureisen. Allein im September sind jedoch von den 200.000 Flüchtlingen rund 8.000 in Österreich geblieben und haben dort einen Asylantrag gestellt. Den übrigen Durchreisenden wurde gratis mit Internet, Kinderverpflegung und  Zugtickets unter die Arme gegriffen.

Regierungspapier spricht von enormen Zahlen

Für das gesamte Jahr 2015 wird mit 80.000 Asylanträgen in Österreich gerechnet. Eine enorme Summe an Zuwanderern, die dem Staat Österreich auch einiges an finanziellen Aufwendungen kosten. Wie hoch der Betrag genau ist, will die Regierung jedoch nicht festlegen. Laut Ö1 liegen jedoch Berichte vor, die von einer Summe im Milliardenbereich sprechen. Exakt soll es sich um einen Betrag von 12,3 Milliarden Euro handeln, die für die Flüchtlingsbetreuung bis zum Jahr 2018 anfallen sollte.

Bis vor Kurzem hieß es aus dem Finanzministerium noch beschwichtigend, dass es „lediglich“ 420 Millionen Euro seien, die für die Grundversorgung von Asylwerbern bis zum Jahr 2016 ausgegeben werden müssen. Fraglich ist also, wie lange es dauert, bis auch die unvorstellbare Zahl von 12,3 Milliarden nochmal nach oben revidiert wird.

Wann wird Zahl nach oben korrigiert?

Bei der Regierungsklausur vor zweieinhalb Wochen, wo es rein um das Flüchtlingsthema ging, wurden zwei weitere Zahlen genannt: 75 Millionen Euro zusätzlich für Integration und 70 Millionen Euro zur Eingliederung von Asyl-Berechtigten in den Arbeitsmarkt, so Ö1. Mit der Grundversorgung ist es in Bezug auf das Asylwesen also lange nicht getan. Auch der Arbeitsmarkt hat darunter zu leiden und ein zu erwartender Familiennachzug muss berücksichtigt werden.

Auch die Redaktion von Unzensuriert.at rechnet erst kürzlich nach und staunte über die enormen Zahlen, welche sich bei der durchschnittlichen Jahresberechnung ergaben. Dass diese Zahlen aber bei Weitem übertroffen werden, stellt Österreich vor eine ganz neue Problematik.

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