Häupl & Vassilakou blamierten sich im TV-Duell mit „Kindergärtnerin, die das Christfest erklärte“

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Quelle: Unzensuriert

Maria Vassilakou und Michael Häupl versuchten HC Strache als "Märchenonkel" darzustellen, doch der Vorwurf Straches erwies sich als wahr. Foto: Franz Johann Morgenbesser/ flickr (CC BY-SA 2.0)

Maria Vassilakou und Michael Häupl versuchten HC Strache als „Märchenonkel“ darzustellen, doch der Vorwurf Straches erwies sich als wahr.
Foto: Franz Johann Morgenbesser/ flickr (CC BY-SA 2.0)

Am Ende gab es lange Gesichter – vor allem bei der SPÖ. Selbst der Politikberater und frühere Bundesgeschäftsführer der SPÖ, Josef Kalina, konnte in der ZIB 2 seine Enttäuschung nicht verbergen. Was war also passiert an diesem Montagabend im Fernsehduell der Wiener Spitzenkandidaten für den 11. Oktober? Zum ersten Mal hatte ein FPÖ-Kandidat nach einer Blitzumfrage in einem TV-Duell deutlich die Nase vorn. HC Strache kam bei der von OGM-Chef Wolfgang Bachmayer durchgeführten Abstimmung zur Halbzeit der Sendung auf 35 Prozent, der amtierende Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) nur auf 33 Prozent.

Unfassbarer Unsinn entpuppte sich als Wahrheit

Die Ursache dieses Debakels, bei dem die Kleinparteien (inkl. ÖVP)  nicht über acht Prozent kamen, hatte wohl damit zu tun, dass sich Häupl und seine Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) vor den Fernsehzuschauern derart blamierten, dass sich Unbeteiligte beim Fremdschämen ertappten. Als Strache den Fall der Kindergartenpädagogin, die von der Stadt Wien gekündigt wurde, weil sie den Kindern das Christfest näherbrachte, als gesellschaftliche Fehlentwicklung durch Rot-Grün ansprach, fiel ihm Vassilakou rüde ins Wort: „Ma, net schon wieder das Märchen.“ Und Häupl assistierte: „Ein unfassbarer Unsinn, schämen Sie sich für solche Behauptungen.“ Und er legte noch nach: „So viel Unwahrheit auf einem Fleck habe ich noch nie erlebt – das muss ich so in aller Deutlichkeit sagen.“ Darauf Strache: „Immer wenn Sie mit der Wahrheit konfrontiert werden, dann ist es ein Unsinn.“ Für die Wahrheit sorgte schließlich Manfred Juraczka von der ÖVP, der zufällig das Kündigungsschreiben der MA 10 in der Tasche trug und daraus vorlas, dass sich die Kindergärtnerin nicht an die Vorgaben der Stadt Wien gehalten und ein Kind entgegen der Richtlinien mehrmals über das Weihnachtsfest aufgeklärt habe.

Häupl und Vassilakou in der Sackgasse

Mit der Wahrheit konfrontiert, schwieg Vassilakou, und Bürgermeister Häupl fiel dazu nur ein kurzer Satz ein: „Das mag schon sein.“ Kein anderes Beispiel hätte deutlicher zeigen können, wie weit die beiden Regierungspartner von den Menschen entfernt sind oder fast noch tragischer: Weder Häupl noch Vassilakou wissen offenbar, was ihre Mitarbeiter im Rathaus tun. Häupl versuchte schließlich noch die Kurve zu kriegen, in dem er mitteilte, dass diese Kündigung zurückgezogen und die Kinderpädagogin nicht hinausgeschmissen wurde. Die Zuschauer taten sich schwer, das zu glauben, nachdem Häupl die Geschichte zuvor energisch leugnete.

Entgleisung des ORF-Chefredakteurs

Damit nicht genug der Peinlichkeiten, wusste der ORF-Moderator und Wien-Chefredakteur Paul Tesarek nicht einmal den richtigen Namen der Neos-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger, die er „Reinl-Reisinger“ nannte, was diese gar nicht lustig fand. Tesarek leistete sich dann auch noch eine Entgleisung, sagte beim Thema „Verkehr“, als er Strache das Wort erteilte, dass er vor dem Umbau der Mariahilfer Straße ein Schreckensbild gemalt habe – und wörtlich: „Das erinnert fast an die Schreckensbilder, die Sie von Flüchtlingen malen.“ Darauf Strache erbost: „Herr Tesarek, ich ersuch Sie nur, ihren Zynismus da hintanzuhalten, das hat ja nichts verloren hier. Es weiß jeder, wie man Chefredakteur beim ORF wird. Sie sollten sich das sparen. Den Vergleich, Mariahilfer Straße und Flüchtlingssituation, anstellen – das tut man nicht.“

Rückendeckung von Andreas Gabalier

Auch Österreichs bekanntester „Volks-Rock’n’Roller“, Andreas Gabalier, war das Verhalten der Moderatoren und der Strache-Gegner zu dumm. Daher ließ er es sich nicht nehmen, sich kritisch auf Facebook zu äußern. Gabalier beklagte, dass er „noch nie eine größere und abgesprochenere Hetzerei gegen eine Person (Anmerkung: HC Strache) gesehen“ habe, was er „ganz NEUTRAL“ als Musiker nach der Sendung sagen könne. Der Steirer ist offenbar einer der wenigen Künstler, die sich trauen die Wahrheit auszusprechen und sich nicht von den Mainstream-Medien steuern lassen!!!

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