Ins Festzelt nicht zugelassen: „FPÖ-Expertin“ drückt auf die Tränendrüse

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Quelle: Unzensuriert

Nina Horaczek war im Festzelt der FPÖ nicht erwünscht. Foto: www.ots.at/ÖJC, Fotograf: H.HOCHMUTH

Nina Horaczek war im Festzelt der FPÖ nicht erwünscht.
Foto: www.ots.at/ÖJC, Fotograf: H.HOCHMUTH

Die Falter-Journalistin Nina Horaczek drückte medial auf die Tränendrüse, weil sie am Wahlsonntag im FPÖ-Zelt als Persona non grata galt. Über Twitterechauffierte sie sich darüber, dass „kritischen Medien“ der Zugang verwehrt worden wäre. Wie Unzensuriert.at erfuhr, soll Horaczek angeblich im Festzelt großteils damit beschäftigt gewesen sein, nach betrunkenen Gästen Ausschau zu halten, um die FPÖ in ein schlechtes Licht zu rücken. Zuletzt dokumentierte sie mit Fotos die „Überreste“ nach der Schlusskundgebung der FPÖ am Stephansplatz und verglich diese mit dem Schmutz, den Flüchtlinge in ÖBB-Zügen hinterlassen haben. Außerdem war sie für die Veranstaltung nicht akkreditiert.

FPÖ kontert Horaczek

„Ich kenne keine gesetzliche Grundlage, die uns verpflichtet, Frau Horaczek zu unserer Wahlfeier zuzulassen“, teilte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl in einer Aussendung mit: „Wir werden außerdem ja auch nicht zu diversen Festakten des Falter eingeladen und legen auch keinen gesteigerten Wert darauf.“ Vor dem Zelt könne Frau Horaczek ja schreiben, was immer sie wolle.

Horaczek habe in der Vergangenheit sowohl in ihren Zeitungsaufsätzen als auch bei diversen Auftritten sich als sogenannte FPÖ-Expertin geriert und die FPÖ dabei immer wieder zu Unrecht als rechtsextrem diffamiert. „Frau Horaczek bemüht sich ja immer, darauf hinzuweisen, dass sich die FPÖ nicht als Opfer hinstellen soll“, so Kickl. „Jetzt rate ich ihr das gleiche.“

Übrigens. Via Twitter erntet Horaczek für ihre Fotodokumentationen auch viel Kritik. So bekam sie u.a. folgende Reaktionen:

Ist es wirklich so leiwand Leute ins Internet zu stellen, um sich über ihr Aussehen lustig zu machen?

Menschen werden an den Pranger gestellt, weil sie eigene Meinung haben? Ist das Demokratie in Zeiten von Social Media?

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