ISIS 
bedroht Österreich

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Quelle: Österreich

ISIS 
bedroht Österreich

„Brüder, tötet die Ungläubigen in Österreich und Deutschland!“, lassen IS-Terroristen und ihre Anhänger seit einigen Tagen über die unendlichen Weiten des Internets verbreiten:

Ein Videoausschnitt mit dem von Interpol gesuchten Austro-Jihadisten Mohamed M. kursiert, in dem er zum Mord an Österreichern aufruft. Diese Szenen sollen allerdings aus einem Video vom Sommer stammen. Mohamed M. soll vergangene Woche, wir berichteten, bei einem US-Luftschlag in Rakka angeblich verletzt worden sein.

Nachlesen: Austro-Jihadist schwer verwundet

Der deutsche IS-Terrorist Deso Dogg sei dabei getötet worden, behaupten die USA. Seither werden via Ask.fm, in Whats­App-Gruppennachrichten und auf Facebook-Foren österreichische und deutsche Jihadisten dazu aufgerufen, „selbstständig“ in ihren Ländern „zuzuschlagen“.

IS will sich wegen 
Syriengipfel rächen
Offenbar wollen die deutsch­sprachigen Jihadisten in Syrien damit von ihrer Schwächung durch den US-Luftschlag und von dem Tod eines ihrer Anführer ablenken. In den Nachrichten, die auch über Twitter verbreitet werden, geht es allerdings auch um die Syriengipfel in Wien: Vor allem Russland und Iran gelten unter diesen Terroristen als Hauptfeinde. Hier geht es offenbar um „Rache“, weil Österreich (unbeteiligter) Gastgeber dieser Gespräche ist.

Nachlesen: ISIS will bis 2020 Österreich erobern

Stetiger Zuzug von Austro-Jihadisten nach Syrien
Über diese Internetquellen werden freilich auch weiterhin österreichische Jihadisten für den terroristischen Kampf in Syrien angeworben. Jeden Monat schließen sich weitere Personen aus Österreich den IS-Barbaren in Syrien an. Der Verfassungsschutz beobachtet die Drohungen genau.

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