Linksextreme Gewalt-Demo in Spielfeld von Gemeinderatskandidat der Grünen angemeldet

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Quelle: Unzensuriert

Ein enormes Polizeiaufgebot musste in Spielfeld die linksextremen Demonstranten in Schach halten, was nicht zur Gänze gelang. Rund 80 Autos wurden von ihnen zum Teil schwer beschädigt. Foto: zVg

Ein enormes Polizeiaufgebot musste in Spielfeld die linksextremen Demonstranten in Schach halten, was nicht zur Gänze gelang. Rund 80 Autos wurden von ihnen zum Teil schwer beschädigt.
Foto: zVg

Sofort nach den gewalttätigen Ausschreitungen bei der linken Demonstration in Spielfeld distanzierten sich die Grünen, in Person der Grazer Stadträtin Lisa Rücker, von der Kundgebung: „Ich und einige andere Menschen waren gekommen, um ein friedliches Zeichen für Menschlichkeit und gegen Gewalt, Hass und Ausgrenzung zu setzen. Gerade nach den Anschlägen in Paris war es uns wichtig, Solidarität mit den flüchtenden Menschen zu zeigen. Jede Art von Gewalt lehnen wir entschieden ab. Wir distanzieren uns auf das Schärfste von all jenen Demonstrantinnen und Demonstranten, die sich nicht an die Spielregeln eines demokratischen Staates halten und heute eindeutig zu weit gegangen sind,“ äußerte sich die Stadträtin in einer Aussendung vom 15.11.2015 zu den Vorfällen.

Organisator der Demonstration von den Grünen

Wie der Kurier berichtet, will ein Linzer Anwalt nun rechtliche Schritte gegen den Organisator der Demonstration, Tristan Ammerer, einleiten. Der rechtfertigt sich gegenüber der Zeitung so: „Wir haben durchgesagt, wie die Route verläuft. Als sich ein Teil der Demonstranten abgespaltet hat, bin ich mit den übrigen zum Ort der Endkundgebung gegangen.“ Ammerer meldete die Kundgebung im Namen der „Offensive gegen Rechts“ an, ist aber auch für die Grünen hochaktiv.

Unter anderem kandidierte Ammerer für die Grünen und Alternative Studenten (GRAS) bei der ÖH-Wahl im Mai 2015.

Dem nicht genug, ist Tristan Ammerer auch Funktionär der Grünen im steirischen Deutschfeistritz (Graz-Umgebung). Dort war er Gemeinderatskandidat bei der Wahl im März dieses Jahres.

Die Grünen schafften in Deutschfeistritz allerdings nur ein Mandat und Ammerer wurde damit nicht Gemeinderat. Seinen Blog bewarb im August übrigens auch die Landespartei der Grünen Steiermark.

Busse von ÖH finanziert

Das Busunternehmen KK Busreisen verlautbarte diese Woche auf der Facebookseite des Unternehmens, dass die Busse der linken Randalierer von der Österreichischen Hochschülerschaft der Universität Wien (ÖH-Uni Wien) gemietet worden seien. Kritik kam vom RFS-Obmann der Universität Wien, Markus Ripfl: „Wir werden mögliche rechtliche Schritte prüfen lassen. Der Missbrauch der Studentenbeiträge muss gestoppt werden. Die Hochschülerschaft muss endlich wieder die Interessen von Studenten vertreten, nicht die von Linksextremisten“, fordert Ripfl Konsequenzen und zudem Aufklärung darüber, wie hoch die Kosten für die Anmietung der Busse waren. Laut RFS-Bundesobmann Felix Mayrbäurl werde man auch prüfen, ob die Bundes-ÖH in die Organisation involviert war.

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