Koranverteilung: Grüne sorgen sich um Radikalisierung von Flüchtlingen, nicht von Einheimischen

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Quelle: Unzensuriert

Geht es nach den Grünen dürfen Salafisten nur in der Nähe von Flüchtlingsheimen keinen Koran verteilen, überall sonst jedoch schon. Foto: NFZ

Geht es nach den Grünen dürfen Salafisten nur in der Nähe von Flüchtlingsheimen keinen Koran verteilen, überall sonst jedoch schon.
Foto: NFZ

Während die Koranverteilung der Aktion „Lies!“ bereits in Graz und Wiener Neustadt verboten wurde, ziert sich die rot-grüne Stadtregierung in Wien weiterhin. Unzensuriert.at berichtete bereits vom Widerwillen der Bezirksvorsteher gegen die Salafisten vorzugehen. Diese können weiter ungehindert öffentlich in Einkaufsstraßen für ihre radikale Ideologie werben. Der grüne Bezirksvorsteher des siebten Bezirkes Neubau, Thomas Blimlinger, forderte nun ein Einschränkung der Verteilaktion. Nicht aber aus Angst um die einheimische Bevölkerung, sondern weil dadurch Flüchtlinge radikalisiert werden könnten.

Koranverteilung wegen Flüchtlingen stoppen

Blimlinger forderte im Puls4-Interview (ab 12:30 Minuten) zwar offiziell kein Verbot der Koranverteilung auf der Mariahilferstraße, die Sache müsse aber seiner Meinung nach „heruntergefahren“ werden. Grund sind die im ehemaligen Kurier-Gebäude untergebrachten Flüchtlinge in Neubau. Der Grüne Bezirksvorsteher habe Angst um eine mögliche Radikalisierung der Migranten. Dass der Koran aber bereits seit Jahren auf der beliebtesten Einkaufsstraße Österreichs unter der einheimischen Bevölkerung verteilt wird, störte Blimlinger bisher anscheinend nicht. Er wolle die Verteilung auch nur rund um das Gebiet des Flüchtlingsheims einschränken. Überall sonst können die Islamisten ungehindert weiterverteilen. Indessen verzichteten die Organisatoren während der Adventszeit freiwillig darauf, die bereits genehmigten Verteiltermine wahrzunehmen. In zwei oder drei Monaten wolle man aber wieder beginnen.

Anders die Lage in Wien-Landstraße. Dort sieht der rote Bezirksvorsteher keine Handhabe, denn der Islam sei eine anerkannte Religion und die Religionsfreiheit sei per Verfassung geregelt, wie man den Standard wissen ließ.

HC Strache für totales Verbot

FPÖ-Obamnn HC Strache forderte hingegen ein komplettes Verbot der Gratis -Koranverteilung. Diese sei nichts anderes als ein Anwerben potentieller Dschihadisten. „Wir haben immer vor solchen Entwicklungen gewarnt, SPÖ und Grüne jedoch stets ihre Beschwichtigungshofräte ausgeschickt und irgendwas von Toleranz und Willkommenskultur gefaselt “, kritisiert Strache und forderte daher vehement ein sofortiges Verbot der umstrittenen „Lies!“-Koranverteilungen.

Grauer FPÖ-Stadtrat Eustacchio untersagt Verteilung per Weisung

Dass ein Totalverbot möglich ist, zeigte nach dem Wiener Neustädter FPÖ-Stadtrat Schnedlitz nur auch das freiheitliche Stadtregierungsmitglied in Graz. Stadtrat Mario Eustacchio hat bereits eine Weisung ausgesprochen, die sämtliche „Lies!“-Aktionen untersagen soll. Als Ressortzuständiger im Straßenamt verweigert er die privatrechtliche Zustimmung.

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