Rasche Registrierung und Taschengeld: 80 Flüchtlinge erpressten mit Hungerstreik ihre Forderungen

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Quelle: Unzensuriert

Wie in der Votivkirche 2012 erpressten nun auch in Deutschland "Flüchtlinge" den Staat mit einem Hungerstreik. Foto: Klaus Werner-Lobo / flickr (CC BY 2.0)

Wie in der Votivkirche 2012 erpressten nun auch in Deutschland „Flüchtlinge“ den Staat mit einem Hungerstreik.
Foto: Klaus Werner-Lobo / flickr (CC BY 2.0)
 

Wieder ein Fall von Erpressung durch „Flüchtlinge“! In Obertürkheim bei Stuttgart setzten sich in einer Asylunterkunft 80 Menschen auf Sesseln und bildeten einen Kreis, um solidarisch einen Hungerstreik auszurufen. Sie drohten letztendlich mit einem Masssensuizid, sollten sie von den Behörden nicht sofort registriert werden und dadurch Taschengeld kassieren können. Die Stadt ging in die Knie und erfüllte den Erpressern ihren Wunsch.

Votivkirchenbesetzer wollten „Bleiberecht für alle“

Es war nicht das erste Mal, dass Zuwanderer zu erpresserischen Methoden greifen. In Österreich erinnert man sich noch sehr gut an die Weihnachtstage 2012, als ein Häufchen – auch illegal eingereister – Menschen die Votivkirche in Wien besetzten und einen Hungerstreik ausrief, um ein „Bleiberecht für alle“ durchzusetzen. Und in St. Kanzian am Klopeinersee traten 20 Asylwerber in Hungerstreik: Sie forderten 2.000 Euro netto pro Monat Taschengeld und statt der Fremdenkarten, die ihnen als Asylwerber ausgehändigt werden, einen richtigen Reisepass.

Ansinnen der Flüchtlinge entsprochen

Hungerstreiks dürften also durchaus System unter den „Schutzsuchenden“ haben, weil sich möglicherweise herumgesprochen hat, dass westliche Regierungen rasch klein beigeben bei solchen Aktionen, um nicht negativ in die Schlagzeilen zu geraten. Tatsächlich ging es auch in Obertürkheim bei Stuttgart sehr schnell: Am Vormittag des 18. Dezember versammelten sich die „Flüchtlinge“ vor der Turn- und Versammlungshalle in Obertürkheim in einem Stuhlkreis und weigerten sich, zurück in die Unterkunft zu gehen. Nachdem sie mitgeteilt hatten, nichts mehr essen zu wollen, bis sich jemand um ihre Forderungen kümmere, gab der Sprecher der Stadt laut Stuttgarter Zeitung bereits am Abend bekannt, dass das Regierungspräsidium dem Ansinnen der Flüchtlinge mittlerweile entsprochen habe.

Auseinandersetzung vermieden

Diese dürften ihre Anliegen nun in der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen vortragen. Damit, so der Sprecher, hätten die Personen ihr Ziel erreicht und könnten den Hungerstreik beenden. Die deutschen Gutmenschen reagierten also wie immer in solchen Fällen. Sie mieden die Auseinandersetzung und gaben der Erpressung nach. Und sie gaben damit denen Recht, die ihren Mund und Hals am weitesten aufreißen und damit die Wartezeit für all jene verlängern, die geduldig und mit Verständnis auf ihre Registrierung warten.

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