Sexualdelikte der Asylwerber: Für ORF-Moderator Feurstein ist vieles erfunden

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Quelle: Unzensuriert

ORF-Moderator Christoph Feurstein spielt sich gerne als Anwalt der Asylwerber auf. Foto: Franz Johann Morgenbesser / flickr (CC BY-SA 2.0)

ORF-Moderator Christoph Feurstein spielt sich gerne als Anwalt der Asylwerber auf.
Foto: Franz Johann Morgenbesser / flickr (CC BY-SA 2.0)
„In der Nacht zum Sonntag wird eine 18-Jährige im Wiener Prater vergewaltigt. Der Täter: Ein 21-jähriger Asylwerber aus Afghanistan. Diese Meldung ist von der Polizei bestätigt. Ähnliche Meldungen in sozialen Medien sind frei erfunden, mit dem Ziel, Asylwerber unter Generalverdacht zu stellen.“ Mit diesen Sätzen moderierteChristoph Feurstein vom ORF seine „Thema“-Sendung ein, als sich ein Beitrag mit der Frage, ob Frauen Freiwild seien, beschäftigte.

Sexuelle Gewalt auch bei Österreichern an der Tagesordnung

Laut Feurstein sind also ähnliche Fälle wie die Vergewaltigung im Prater, „frei erfunden“. Und man bringe sie nur in die Öffentlichkeit, um Asylwerber quasi schlecht zu machen. Nach dieser Aussage musste ja kommen, dass Feurstein zum Rundumschlag gegen die Österreicher ausholte: „Auch bei Österreichern steht Grapschen, anzügliche Bemerkungen und sexuelle Gewalt an der Tagesordnung.“

Sex-Attacke auf 14-jährige Schülerin

Was der ORF seinen Sehern zu suggerieren versucht und was sich tatsächlich auf den Straßen, in Schwimmbädern und leider auch in Schulen abspielt, könnte konträrer gar nicht sein. Sogar Mainstream-Medien kommen nicht mehr umhin, fast täglich über Übergriffe zu berichten. Die Tageszeitung Österreich schreibt am Donnerstag, eine 14-jährige Schülerin soll in einer Mädchentoilette in einer Salzburger Schule belästigt worden sein:

Der Fall schockte ganz Österreich: Vier Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien, die zwischen 14 und 16 Jahre alt sind und die Neue Mittelschule an der Schlossstraße in Salzburg-Pasch besuchen, sollen über Monate hinweg drei Schülerinnen bedroht und sexuell belästigt haben. Direktorin Eva Szalony: „Die Mädchen waren in Tränen aufgelöst, mussten krankgeschrieben werden.“

Hand verdreht und auf die Toilette gedrängt

Die Flüchtlinge sollen inzwischen von der Schule verwiesen und in einer andere Schule untergebracht worden sein. Die nun betroffene Schulleitung kann sich freuen! Aber auch in der alten Schule dürften die Mädchen den Horror noch nicht ausgestanden haben. Denn einen Tag nach dem Verweis der verdächtigen Flüchtlinge kam es laut Österreich zu einem erneuten Übergriff: „Ein Bursche hat mir die Hand verdreht, mich auf die Toilette gedrängt. Ein anderer stand Schmiere.“ Das Mädchen konnte sich befreien. Das Duo soll gedroht haben: „Wir finden dich!“ Die Polizei ermittelt nun wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung und gefährlicher Drohung.

Und auch Vergewaltigungen haben stattgefunden, wie unzensuriert.at wiederholt berichtet hat, wenngleich sich die Polizei – vor Köln – zu den Fällen nicht äußern wollte.

Sexuelle Belästigungen gesellschaftlich akzeptiert

Herr Feurstein vom ORF findet diese Schilderungen sicherlich auch schrecklich, ob er sie glaubt, ist eine andere Frage. Jedenfalls blendet er Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe, die Flüchtlinge in Österreich begehen, gerne aus.

In seiner „Thema“-Sendung kommt auch die Journalistin Simone Egartner zu Wort, die erzählt, dass sie die Vorkommnisse der Silvesternacht in den europäischen Städten wie Köln an die Massenvergewaltigungen bei den Protesten am Tahrir-Platz in Ägypten erinnern würden. Egartner hat viele Jahre in Ägypten gelebt. Sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum sei dort gang und gäbe. Dieser Umstand sei gesellschaftlich akzeptiert.

Ob es das ist, was Feurstein von den Österreichern erwartet? Gesellschaftliche Akzeptanz von sexuellen Belästigungen? Bei seinen Zuschauern wird er dafür wohl keine Mehrheit bekommen.

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