Mainstream bricht ein: NEWS-Verlag erwartet für 2015 Millionendefizit

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Quelle: Unzensuriert

Der News-Verlag soll sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden und benötigt angeblich millionenschwere Hilfszahlungen seiner Gesellschafter. Foto: alainalele / flickr (CC BY 2.0)

Der News-Verlag soll sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden und benötigt angeblich millionenschwere Hilfszahlungen seiner Gesellschafter.
Foto: alainalele / flickr (CC BY 2.0)

Der Mainstream-Presse geht es zusehends an den Kragen. Angeblich benötigt dieNEWS-Verlagsgruppe, einer der großen Magazinkonzerne Österreichs, eine Millionenspritze von seinen Gesellschaftern. Ihr gehören die beiden wichtigsten politischen Wochenmagazine Österreich – NEWS und profil – an. Beide sind mit massivem Leserschwund konfrontiert. Beteiligungen an der Verlagsgruppe halten neben der deutschen Bertelsmann-Tochter Gruner+Jahr auch die Familie Fellner (Österreich), sowie der Kurier.

NEWS-Verlag soll für 2015 Millionendefizit ausweisen müssen

Laut Informationen der Zeitung Der Standard soll der Verlag im vergangenen Jahr 2015 acht bis neun Millionen Euro Minus gemacht haben. Ausdrücklich verweist der Bericht auch auf  „andere Quellen“, die ein noch schlechteres Ergebnis erwwaren würden. Der Geschäftsführer des erst 2014 aufgrund schwindender Leserschaft umstrukturierten Verlags, Horst Pirker, meint dazu, die Bilanz für 2015 sei noch nicht abgeschlossen, für 2016 erwarte man aber wieder „positive Jahresergebnisse“. Fakt ist, dass im Jahr 2014 der Umsatz laut Bilanz um 10 Millionen Euro, von 99 auf 89 Millionen Euro, sank.

Keine Lust auf finanzielle Zuschüsse

Nun müssen dem Verlag laut Pirker „Mittel zur Abdeckung der negativen Betriebsergebnisse der letzten Jahre“ zugeführt werden. Die NEWS-Gründerfamilie Fellner, immer noch am Verlag beteiligt und mittlerweile unter anderem Inhaber der Tageszeitung Österreich, wollen sich laut Standard aber gegen den Finanzzuschuss querlegen und dies auch vertraglich zugesichert bekommen haben. Auch der Kurier soll über den millionenschweren Finanzzuschuss nicht erfreut sein, ging doch die verkaufte Auflage der Wiener Tageszeitung von 2012 bis 2015 ebenfalls deutlich zurück – um rund 20.000 auf knapp 140.000 Stück.

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