Flüchtlingskrise: Griechischer Gouverneur will Notstand ausrufen

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Quelle: Unzensuriert

Apostolos Tzitzikostas ist verantwortlich für Tausende Flüchtlinge! Foto: NERIT / wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Apostolos Tzitzikostas ist verantwortlich für Tausende Flüchtlinge!
Foto: NERIT / wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Der anhaltende Flüchtlingsstrom lässt die Lebensbedingungen in den griechischen Auffanglagern massiv sinken. So beabsichtigt der griechische Gouverneur der Region Zentralmazedonien, Apostolos Tzitzikostas, den Notstand auszurufen. In dem Ort Idomeni „haben wir 13.000 Menschen und weiter südlich weitere 5.000 Migranten in Flüchtlingslagern“, wird er von der Epoch Times zitiert. Idomeni liegt dicht an der Grenze zu Mazedonien. Flüchtlinge, die über Griechenland nach Mazedonien strömen, machen zwangsläufig auch in Idomeni Halt. Mazedonien hat nämlich die gemeinsame Grenze zu Griechenland geschlossen.

In ganz Griechenland: 32.000 Flüchtlinge

Nur eine sehr begrenzte Anzahl an Flüchtlingen lässt Mazedonien täglich passieren. Der Rest muss in den geschaffenen griechischen Lagern ausharren. Derzeit schätzt die griechische Regierung die Zahl der Migranten rund um Idomeni auf 20.000. Das sind ca. 60 Prozent der in Griechenland lebenden Flüchtlinge. Hinzu kommen täglich weitere 1.900 Menschen aus der Türkei hinzu. Der EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos rechnet bis Ende März realistisch mit einer Anzahl von 100.000 Menschen, die sich dann in Griechenland zwecks der Weiterreise aufhalten werden.

Menschenunwürdige Zustände im Auffanglager Idomeni

In der Nacht von Freitag auf Samstag verwandelt sich der Boden in dem Flüchtlingslager in reinen Matsch. Am Morgen herrschten Temperaturen von gerade mal 4 Grad Celsius. Die Menschen sind geschwächt, Erkältungen und Atembeschwerden verbreiten sich und die hygienische Lage verschlimmert sich immer weiter.

An einen anderen Ort umzuziehen, wo die Bedingungen weitaus besser wären, wie z.B. im gerade einmal 15 Kilometer entfernten Nea Kavala, lehnen die meisten der Menschen vehement ab. Es wird darauf gehofft, dass Mazedonien doch noch die Grenze öffnet. Tzitzikostas warnt mehr als eindringlich, dass seine Region die Last alleine nicht mehr stemmen kann.

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