Ein Naheverhältnis der Türken und der IS?

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Der Nachrichtensender RT hat auf seiner Internetseite Dokumente und Aussagen gefangener IS Kämpfer über Erdölgeschäfte der Islamisten mit der Türkei veröffentlicht.

Aus der Türkei nach Syrien – IS-Kämpfer und Waffen…

Die Dokumente seien beim Sturmangriff auf die nordsyrische Stadt Shaddadi in die Hände der kurdischen YPG-Einheiten gelangt, die diese an die vor Ort tätigen RT-Korrespondenten übergeben haben.

Zudem haben die von den kurdischen Aufständischen gefangen genommenen Kämpfer aus der Türkei, Saudi-Arabien und weiteren Ländern über die Verbindungen des IS zur Türkei berichtet.

So habe ein türkisch stämmiger Gefangener bestätigt, dass die meisten Islamisten über das türkische Territorium zum IS gelangt seien, wobei weder die Führung des Landes noch die türkischen Grenzschützer sie daran gehindert haben:

„Als ich die Grenze passierte, war es etwa zehn Uhr morgens. Niemand hat uns daran gehindert. Wir haben die Grenze frei übertreten können“, sagte der gefangene Türke.

Eines der IS-Gebäude.

An der Grenze halte sich eine große Zahl türkischer Militärs auf.

Doch sie hinderten niemanden aus der Flut derjenigen, die sich dem IS anschließen wollen, am Grenzübertritt:

„Das Gebiet ist strategisch sehr wichtig. Aber niemand hat versucht, uns aufzuhalten“, fügt er hinzu.

Dies sei möglich, so der Gefangene weiter, weil die Türkei den IS für ihre Ziele benutze: „Die Türkei und der IS haben einen gemeinsamen Feind – die YPG.

„Die Türkei will sich die Hände nicht schmutzig machen, will, dass andere die Drecksarbeit erledigen“, sagte er.

Zur Bestätigung haben kurdische Kämpfer den Journalisten einige Stapel von Pässen gezeigt, die Kämpfern aus Libyen, Tunesien, Bahrein und Kasachstan gehört haben. Diese Dokumente seien ebenfalls nach der Einnahme der Stadt Shaddadi in die Hände der YPG Kämpfer gelangt.

Sehr wahrscheinlich seien ihre Besitzer, so die kurdischen Kämpfer, bereits tot.

Buch mit dem Titel „Wie muss ein idealer Kampf gegen das verbrecherische Regime von Assad geführt werden“ und Armbinde eines Selbstmordattentäters.

© RT . Buch mit dem Titel „Wie muss ein idealer Kampf gegen das verbrecherische Regime von Assad geführt werden“ und Armbinde eines Selbstmordattentäters.

Das Buch wurde in Istanbul gedruckt (Telefonnummer, Facebook-Account und Adresse gut sichtbar) und in einem Krankenhaus in Shaddadi entdeckt, das die IS-Kämpfer nicht aufgeben wollten, nachdem die ganze Stadt schon befreit war. Die Armbinde wurde im Büro eines der Extremisten in Shaddadi gefunden, das von Ortsbewohnern gezeigt worden war.  Das Buch wurde in Istanbul gedruckt (Telefonnummer, Facebook-Account und Adresse gut sichtbar) und in einem Krankenhaus in Shaddadi entdeckt, das die IS-Kämpfer nicht aufgeben wollten, nachdem die ganze Stadt schon befreit war. Die Armbinde wurde im Büro eines der Extremisten in Shaddadi gefunden, das von Ortsbewohnern gezeigt worden war.

Die Pässe haben sie bei ihrer Ankunft beim IS abgeben müssen. Im Gegenzug haben die Neuankömmlinge Propaganda-Literatur erhalten. Die RT-Korrespondenten haben in einer „IS Filiale“ ein Buch mit dem Titel „Wie man einen perfekten Kampf gegen das verbrecherische Assad Regime führt“ gefunden. Es sei in Istanbul verlegt worden.

Alle Ausgabedaten seien vorhanden und der Verlag führe einen Facebook-Account. Buch mit dem Titel „Wie muss ein idealer Kampf gegen das verbrecherische Regime von Assad geführt werden“ und Armbinde eines Selbstmordattentäters.

Es seie also zweifelsfrei nachweisbar, dass die Türken und die IS Naheverhältnisse betrieben. Naheverhältnisse, die sicherlich nicht im Sinne eines Kampfes bestehen.

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