„Dialog nicht behindern“: Weltkirchenrat kritisiert Bestrafung südkoreanischer Christen

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Der Weltkirchenrat hat die Bestrafung von Christen aus Südkorea nach einem Treffen mit Glaubensbrüdern aus Nordkorea kritisiert. Die von Südkorea verhängten Strafen behinderten die Annäherung zwischen den Menschen auf der geteilten Halbinsel.

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Olav Fykse Tveit, schrieb an Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye, dass ein Dialog zwischen dem Norden und dem Süden gefördert werden solle, besonders vor dem Hintergrund der Spannungen wegen des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms. Tveit hob die langjährigen Bemühungen des Weltkirchenrats hervor, zwischen den Menschen der beiden verfeindeten Staaten Brücken zu bauen.

Südkorea hat nach Angaben des Weltkirchenrats Mitglieder des Nationalen Kirchenrates von Südkorea mit Sanktionen belegt, weil sie Ende Februar in Shenyang in China mit Repräsentanten der Koreanischen Föderation der Christen aus dem Norden diskutiert hatten. Der Weltkirchenrat äußerte sich nicht näher zu den Strafen.

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