Van der Bellen sagt Teilnahme an ORF-Bürgerforum ab

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Quelle: Unzensuriert

Der grüne "Unabhängige" kneift vor Bürgerfragen, Hofer hätte keine Angst. Foto: unzensuriert.at

Der grüne „Unabhängige“ kneift vor Bürgerfragen, Hofer hätte keine Angst.
Foto: unzensuriert.at

Er habe keine Zeit, ließ er von seinem Team dem ORF ausrichten. Geplant war, dass beide Präsidentschaftskandidaten im Rahmen der Fernsehsendung Bürgerforum den interessierten Bürgern Rede und Antwort stehen. Wie es scheint, lässt der grüne „unabhängige“ Kandidat Alexander Van der Bellen die Sendung platzen. Eine Sendung nur mit Norbert Hofer und ohne Van der Bellen lehnt der ORF ab.

Angst vor kritischen Fragen?

Während der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer kein Problem damit hat, sich auch durchaus kritischen Bürgern zu stellen, scheint es dem Herrn Professor unangenehm zu sein, einmal nicht lediglich einem wohlwollenden Moderator gegenüberzusitzen, der ihn entsprechend in Szene setzt. Angesichts seiner plötzlichen radikalen Meinungsänderungen zu brisanten Themen wie TTIP oder in der Zuwanderungsfrage scheint er vor einem Millionenpublikum nicht in Erklärungsnotstand geraten zu wollen. Vielleicht will er sich auch nicht auf einen direkten Vergleich mit seinem dynamischen Konkurrenten einlassen. Ob Attribute wie „Feigheit“ oder „keine Zeit haben wollen“ allerdings eines Präsidentschaftskandidaten würdig sind, ist eine andere Frage.

FPÖ empört

„Panische Angst vor kritischen Fragen der Normal-Bürger“ ortet auch der freiheitliche Generalsekretär Herbert Kickl und bezeichnet die Absage Van der Bellens als  „demokratiepolitisches Armutszeugnis der Sonderklasse für jemanden, der auf seinen Plakaten Mut und Kraft affichiert“. Die Flucht vor den Fragen der Bevölkerung zu heiklen Themen und die Diskussionsverweigerung gegenüber Norbert Hofer sei umso bezeichnender, als dieser Termin Seitens des ORF bereits seit Monaten bekannt gegeben worden sei und eine vom grünen Wahlkampfteam möglicherweise noch ins Treffen geführte Ausrede einer Terminkollision daher nicht ziehe, stellt Kickl fest.

In Richtung ORF stellt er die Frage, ob der Sender diesmal seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag nachkommt und die Sendung ohne den „grünen Flüchtling“ abhält oder ob dem Wunschkandidaten der Grünen und Werner Faymanns die Mauer gemacht und die Sendung abgesagt wird. Doch das wäre seiner Ansicht nach ein „Kotau vor der links-grünen Politschickeria“.

ORF: Keine Sendung ohne Van der Bellen

Waltraud Langer, ORF-Chefredakteurin für Magazine und Servicesendungen, ließ dazu in einerStellungnahme verlauten, dass die Sendung aus Gründen der Ausgewogenheit, Fairness und aus demokratiepolitischen Erwägungen nur mit der Teilnahme beider Kandidaten wie geplant stattfinden könne.

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