Unzensuriert-Artikel bringt Museumsdirektorin nach Nazi-Vergleich in Bedrängnis

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Quelle: Unzensuriert

Der Unzensuriert-Artikel über die Leiterin des "Museums Arbeitswelt" in Steyr schlug hohe Wellen. Foto: Christoph Waghubinger / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Der Unzensuriert-Artikel über die Leiterin des „Museums Arbeitswelt“ in Steyr schlug hohe Wellen.
Foto: Christoph Waghubinger / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Unzensuriert.at berichtete kürzlich über die Geschäftsleiterin des Museums „Arbeitswelt“ in Steyr, Katrin Auer, welche auf ihrem Facebook-Auftritt Norbert Hofer Wähler pauschal als „Nazis“ diffamierte. Der Artikel über Frau Auer, welche auch Mitglied im Personenkomitee für den unabhängig-grünen Präsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen ist, schlug hohe Wellen.

Keine Stellungnahme von Museum

Der Artikel über die mehr als fragwürdige politische Einstellung der Museumsleiterin wurde mehr als hundert Mal auf Facebook geteilt und schaffte es auch in dieOberösterreichischen Nachrichten (OÖ). Dort wurde vor allem auf die Vorwürfe von Seiten der FPÖ-Wähler eingegangen, es nicht hinzunehmen, pauschal als „Nazis“ bezeichnet zu werden. Auf eine Anfrage der OÖ-Nachrichten gab Auer keine Stellungnahme ab. Hingegen kritisierte die FPÖ in Steyr bereits des öfteren das Museum Arbeitswelt und deren großzüzige Subventionen. So wurde auf Betreiben des Museums etwa in einem ehemaligen Luftschutzbunker unter dem Schloss Lamberg ein kostspielieger „Stollen der Erinnerung“ installiert.

FPÖ fordert Rücktritt von Museumsleiterin

Der Steyrer FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek forderte in einer Presseaussendung die Museumsleiterin Auer aufgrund der „demokratiepolitisch untragbaren Entgleisung“ zum Rücktritt auf. „Die Wähler von Nobert Hofer mit dem verbrecherischsten Regime der Weltgeschichte in Verbindung zu bringen, ist schamlos und grotesk“, so Deimek. Auch der Steyrer FPÖ-Vizebürgermeister Helmut Zöttl zeigte sich betroffen. Derart totalitäres Gedankengut hätte in Steyr nichts verloren, man werde nun ein Gespräch mit den Sozialdemokraten diesbezüglich führen. „Wer sich Offenheit auf die Fahnen schreibt, der sollte nicht in sowjetischer Manier urteilen. Ich fühle mich aber bestätigt, die Förderungen mit Steuergeld für eine linksextrem agierende Geschäftsführung zu verweigern“, so Zöttl.

Im Vorstand des Museums Arbeitswelt sitzt übrigens der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Markus Vogl. Das Museums selbst wird maßgeblich von der Arbeiterkammer Oberösterreich, der Stadt Steyr und dem ÖGB getragen.

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