NATO-Generalsekretär will bei Cyber-Angriff Bündnisfall auslösen und mit Waffengewalt antworten

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Quelle: Unzensuriert

Die NATO behandelt zukünftig Cyber-Attacken wie reale Angriffe und will auf diese dementsprechend reagieren. Foto: Sergeant Paul Shaw LBIPP (Army)/MOD - Wikimedia - (OGL)

Die NATO behandelt zukünftig Cyber-Attacken wie reale Angriffe und will auf diese dementsprechend reagieren.
Foto: Sergeant Paul Shaw LBIPP (Army)/MOD – Wikimedia – (OGL)

Die NATO legt es in ihrer Rhetorik immer bewusster auf eine militärische Konfrontation mit Russland an. Jüngst ließ Generalsekretär Jens Stoltenberg mit einer Meldung in deutschen Medien aufhorchen, wonach ein sogenannter „Cyber-Angriff“ durchaus den Bündnisfall auslösen könne und mit Waffengewalt beantwortet werden müsse.

Hacker-Angriffe als Rechtfertigung für Krieg?

Fakt sei, dass ein Angriff auf die Computersysteme eines NATO-Staates als Fall für das Bündnis klassifiziert werde. Ob die Antwort gegenüber dem potentiellen Ursprungsland des Angriffes eine militärische ist, müsse jedoch die „schwere des Angriffes“ entscheiden, so Stoltenberg. Cyber-Angriffe würden nun wie Angriffe mit konventionellen Waffensystemen behandelt. Das westliche Verteidigungsbündnis stehe in jedem Fall vor einer „immer komplexer werdenden Bedrohung“. Hier dürfte der NATO-Generalsekretär vor allem auf Russland angespielt haben.

Der Cyber-Raum, also das Internet und sämtliche Computersysteme, wird damit zum virtuellen Kriegsschauplatz der NATO. Die USA haben dies übrigens bereits vor Jahren so gehandhabt und dafür ein eigenes Kommando (USCYBERCOM) ins Leben gerufen.

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