Zugewiesene Unterkunft nicht gut genug: Asylwerber kehrten zu Erstaufnahmestelle zurück

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Quelle: Unzensuriert

Nobel, nobel: Ihr Ausflug nach Bad Berleburg war den Asylwerbern 400 Euro für die Busreise wert. Foto: ONordsieck / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Nobel, nobel: Ihr Ausflug nach Bad Berleburg war den Asylwerbern 400 Euro für die Busreise wert.
Foto: ONordsieck / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Rund 40 Asylanten weigern sich, eine Unterkunft im deutschen Meschede (NRW) zu beziehen. Angeblich sollen dort „menschenunwürdige Zustände“ herrschen.

Merkels Gästen stinkt es in Meschede

Untergebracht waren die Migranten in einer ehemaligen Schule der Stadt, welche für die Unterbringung von Asylanten adaptiert wurde. 400.000 Euro hat alleine die Errichtung eines Anbaus mit Bädern und Toiletten gekostet. Allerdings scheinen die vorwiegend aus Syrien und dem Irak stammenden Einwanderer größeren Luxus erwartet zu haben. Sie beschwerten sich über „menschenunwürdige Zustände“. So sollen nicht alle Badezimmer der Unterkunft geöffnet gewesen sein. Und gestunken soll es auch haben. Vielleicht haben die Orientalen aber auch nur den Geruch von frischer Farbe und von Reinigungsmitteln nicht gekannt.

Asylwerber mieten Reisebus

Da also Meschede für die Einwanderer keine Reise wert war, entschlossen sie sich, in die Erstaufnahme-Unterkunft in Bad Berleburg zurückzukehren, von wo sie letzten Montag nach Meschede gebracht worden waren. Für die Gesellschaftsreise mieteten sie einen Reisebus an. Den Busfahrer sollen sielaut WAZ unverzüglich in bar bezahlt haben. An ihrem Zielort angekommen, kam es dann zu Tumulten und einem größeren Polizeieinsatz. In der Folge wurden die Randalierer auf andere Landeseinrichtungen verteilt. Gegenüber der Zeitung erklärten die Unzufriedenen, lieber in ihre Heimat zurückzukehren, als noch einmal in Meschede einzuziehen.

Überprüfung der „Missstände“ ergebnislos

Erwartungsgemäß erbrachte eine Verifizierung der angeblichen Missstände durch die Bezirksregierung Arnsberg keine Bestätigung. Die Vorwürfe der Iraker und Syrer erwiesen sich als haltlos. Es sei „nichts Dramatisches“ festzustellen gewesen, teilte ein Behördensprecher dazu mit. Über etwaige Sanktionen wurde noch nicht entschieden. Vielleicht sollte man aber ganz einfach ihrem Wunsch nachkommen und sie wieder in ihrer jeweiligen Heimat abliefern.

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