Kirchenfeindlichkeit als Anbiederung an Moslems? Neue Plakatserie des WIFI macht sich nichts aus alten Kirchen

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Quelle: Unzensuriert

Offensichtliche Kirchenfeindlichkeit als Werbegag des WIFIs. Foto: Unzensuriert.at

Offensichtliche Kirchenfeindlichkeit als Werbegag des WIFIs.
Foto: Unzensuriert.at

Das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) soll Erwachsenen dienen, sich beruflich weiterzubilden. Jedenfalls sollte das, nach Bildungsauftrag, die Aufgabe dieser österreichischen Institution sein, die als Teil der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) in allen Bundesländern mit 9 Landesorganisationen und 80 Geschäftsstellen präsent ist.

Kommentar von Unzensurix

Damit allerdings die einfachen, ungebildeten Menschen auf der Straße auf die Idee kommen, dass Aus- und Weiterbildung auch für sie unbedingt notwendig ist, affichiert man Plakate. Diese sollen darauf hinweisen, dass man selbst ein Trottel ist und sich erst durch einen (gar nicht so billigen) WIFI-Kurs auf dem Weg zu Erleuchtung und dadurch vielleicht auch höherem Gehalt befindet.

Plakatserie eher Kabarett affin als informativ

In einer aktuellen Plakatserie werden dazu gewisse Begriffe mit Fragezeichen versehen und einer außergewöhnlich blöden Antwort gegenübergestellt, damit man sich so unwissend vorkommt, dass man wohl gleich einen Kurs buchen möchte. Bei „Buchhaltung?“ etwa lautet die Antwort: „Dafür hab ich ein Regal.“ Oder bei der Frage „Portfolio?“ wird, „Dagegen bin ich doch geimpft“ geantwortet.

Da man aber höchstwahrscheinlich auch mohammedanische Mitbürger zu seinen zahlenden Kunden dazuzählen möchte, hat man sich etwas besonders Lustiges ausgedacht. Auf „Basilikum?“ folgt die Schlussfolgerung: „Ich mach mir nichts aus alten Kirchen.“

Zwar fährt der Scherz insofern ins Leere, weil nur wenige Menschen und schon gar keine spracherlernenden Zuwanderer mit dem Begriff „Basilika“ (spezieller Bautyp für Kirchen bzw. besonderer Ehrentitel für bedeutungsvolle Kirchen) irgendetwas anfangen können und deswegen das Allerwelt-Gewürz Basilikum niemals mit Basilika verwechseln würden.

Kirchen- und andere Feindlichkeiten gehören zum guten Ton

Aber der prägnante Satz „Ich mach mir nichts aus alten Kirchen“ ist wohl als Werbegag angemessen genug, um auch jene Neu-Österreicher zur Weiterbildung zu animieren, in deren Kultur eine Feindlichkeit gegenüber allen anderen Religionen zur Bildung gehört.

Da allerdings Kirchenfeindlichkeit in Österreich seit langem zum guten Ton (der Linken) gehört, zeigt diese Werbelinie einfach nur auf, wohin der Weg Österreichs auch nach Ansicht des Wirtschaftsförderungsinstituts zu gehen hat. Auf alles, was irgendwie noch mit Ethik, Kultur oder eigener Geschichte zu tun hat, gehört ordentlich eingedroschen. Egal, ob es mit Wirtschaft oder nicht zu tun hat!

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