Fragwürdig: IS-Terrorist Albakr soll sich in der Gefängniszelle mit seinem Hemd stranguliert haben

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Quelle: Unzensuriert

Sein angeblicher Selbstmord war das letzte Kapitel im Leben des mutmaßlichen IS-Terroristen Jaber Albakr Foto: Medienservice Sachsen/LKA Sachsen

Sein angeblicher Selbstmord war das letzte Kapitel im Leben des mutmaßlichen IS-Terroristen Jaber Albakr
Foto: Medienservice Sachsen/LKA Sachsen

Am Sonntag wurde der verhinderte IS-Terrorbomber Jaber Albakr – angeblich – von Landsleuten überwältigt und der Polizei ausgeliefert. Am Mittwoch soll er dann in seiner Zelle in der Justizvollzuganstalt (JVA) Leipzig, Bundesland Sachsen, Selbstmord begangen haben.

Albakr tot in seiner Zelle

Der syrische „Flüchtling“ und IS-Terrorist Jaber Albakr ist also tot. Eine auszubildende Justizwachebeamtin fand ihn am Mittwochabend erhängt in seiner Zelle. Albakr befand sich im Hungerstreik und soll nach Aussage seines Pflichtverteidigers suizidgefährdet gewesen sein.

Wie sich ein inhaftierter Terrorverdächtiger, der als suizidgefährdet gilt, das Leben nehmen konnte, ist nicht nur seinem Anwalt unklar. Noch am Mittwochnachmittag sei ihm versichert worden, dass Albakr unter ständiger Beobachtung stehe, zitiert Spiegel Online Rechtsanwalt Alexander Hübner.

Albakr ruhig und ausgeglichen

Anlässlich der Pressekonferenz am Donnerstag beschrieb der Leiter der JVA, Rolf Jacob, den Inhaftierten als ruhig und ausgeglichen. Eine unmittelbare Suizidgefahr hätte nicht bestanden. Weil keine akute Selbstmordgefahr vorlag, hätte es auch keine Unterbringung in einem besonders gesicherten Haftraum gegeben, man habe sich auf das Votum der Psychologin verlassen, so der Anstaltsleiter. Nach Beratung mit der Psychologin seien die Kontroll-Intervalle sogar von 15 Minuten auf 30 Minuten erhöht worden. Auch ein mögliches Fremdverschulden wolle man prüfen.

Verdächtig viele Merkwürdigkeiten

Vieles mutet in diesem Fall merkwürdig an. So war Albakr schon lange unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestanden, bevor man versuchte, seiner habhaft zu werden. Trotz eines Aufgebotes einer Hundertschaft von Spezialeinsatzkräften konnte er sich am letzten Samstag einer Verhaftung entziehen und bis Sonntag untertauchen.

Was Spezialkräften nicht gelang, sollen drei Syrer geschafft haben

Was einem Großaufgebot der Polizei nicht gelungen war, soll dann dreien seiner Landsleute geglückt sein. Nachdem sie den ihnen angeblich unbekannten Landsmann zum Übernachten in ihre Wohnung eingeladen hatten, wollen sie ihn dort überwältigt und gefesselt haben.

„Helden“ als potentielle Mitwisser?

Merkwürdig, dass Albakr die drei „Helden“ vor seinem Tod noch als Mitwisser bezeichnet hatte. Genauso merkwürdig ist es, dass sein Anwalt davon spricht, dass sein Mandant bekanntermaßen selbstmordgefährdet war. In der Pressekonferenz behauptet der Leiter der Justizanstalt aber genau das Gegenteil. Also alles nur Pleiten, Pech und Pannen?

Fall erinnert an Briefbomben-Attentäter Franz Fuchs

Der Fall erinnert verdächtig an den steirischen „Briefbomben-Attentäter“ Franz Fuchs, der es in der Haftanstalt Graz-Karlau geschafft haben soll, sich mit zwei abgesprengten Händen mittels Rasierer-Kabel zu strangulieren, nachdem er vorher einen Alibert-Wandschrank von der Wand abmontiert haben soll. Der Zirkus Roncalli würde solche Künstler dringend suchen….

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