Eurovisions-Songcontest 2017 in Gefahr: Ukrainischer Fernsehchef muss zurücktreten

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Quelle: Unzensuriert

Ukraine: Jamalas Sieg 2016 könnte organisatorisch für Kiew zum Bumerang werden. Foto: Albin Olsson / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)

Ukraine: Jamalas Sieg 2016 könnte organisatorisch für Kiew zum Bumerang werden.
Foto: Albin Olsson / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)

Neue Blamage für das Regime in der Ukraine. Der Eurovisions-Songcontest 2017 scheint in Gefahr. Grund dafür ist unter anderem der überraschende Rücktritt von Surab Alassanija, dem bisherigen Chef des Staatsfernsehens in Kiew. Bisher gibt es immer noch keinen geeigneten Austragungsort für dieses musikalische Megaspektakel. Dabei war der Sieg des Songcontest 2016 durch die Sängerin Jamala mit ihrem Lied „1944“ für die Kiewer Machthaber ein politisches Prestigeobjekt gewesen.

Ukraine kann sich das Wettsingen eigentlich nicht leisten

Die schwer verschuldete Ukraine kann sich die Austragung eigentlich gar nicht leisten. Auch organisatorisch schaffen die Verantwortlichen in Staatsfernsehen und Verwaltung die Hürden einer Austragung offensichtlich nicht. Dies veranlasste Fernsehchef Alassanija zum Aufgeben. Sollte Kiew tatsächlich scheitern, dann müsste der Europäischen Rundfunkverband der Ukraine die Austragung entziehen.

Fällt die Ukraine aus, könnte Russland den Zuschlag erhalten

Besondere Brisanz erhält das Versagen der Ukraine für das Verhältnis mit Russland und den laufenden Konflikt zwischen den beiden Staaten. Russland errang nämlich bei der Ausscheidung 2016 hinter Australien den dritten Platz. Dass Australien als Ersatzaustragungsort in Frage kommt, scheint für Insider des Eurovisions-Songcontest sehr unwahrscheinlich. Tritt jedoch Moskau mit einem Austragungsort in die erste Reihe, dann wurde aus dem vermeindlichen Propagandasieg 2016 eine große Niederlage für das Kiewer Regime.

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