Kirchentag fürchtet Gläubige aus der AfD und schließt sie daher aus

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Quelle: Unzensuriert

Der nächste Evangelische Kirchentag findet vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin und der Lutherstadt Wittenberg statt. (Bild: Schlosskirche zu Wittenberg wo Luther 1517 seine 95 Thesen angeschlagen haben soll) Foto: Avi1111 dr. avishai teicher / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Der nächste Evangelische Kirchentag findet vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin und der Lutherstadt Wittenberg statt. (Bild: Schlosskirche zu Wittenberg wo Luther 1517 seine 95 Thesen angeschlagen haben soll)
Foto: Avi1111 dr. avishai teicher / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Siegfried Eckert, von Beruf evangelischer Pfarrer, was eher eindeutig indiziert, dass er Christ sein sollte, zeigte, was er von christlicher Nächstenliebe im Allgemeinen so hält. Der Synodalbeauftragte für den Kirchentag und Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Bonn stellte die Forderung auf, dass AfD-Politiker grundsätzlich vom Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) auszuschließen sind.

Parteibuch noch kein Grund zur Ausladung

Der DEKT ist eine Vereinigung verschiedener evangelischer Christen, die sich alle zwei Jahre zu einer mehrtägigen Großveranstaltung treffen, um dann sogenannte Kirchentage durchzuführen. Auf diesem geht es dann neben dem Christentum auch um politische und gesellschaftliche Themen unserer Zeit.

Derzeit existiert auch noch ein Beschluss, wonach „niemand wegen seines Parteibuchs aus- oder eingeladen wird“. Doch dieser Beschluss dürfte Pfarrer Eckert ein Dorn im Auge sein, denn es könnten sich dadurch auch christliche Personen am Kirchentag einfinden, die womöglich ein AfD-Parteibuch ihr Eigen nennen.

Ja nicht mit AfD auseinandersetzen (sie könnte ja recht haben)

Das aber dürfte er nicht wollen und betonte, dass gerade das Kirchentagsvolk zu Hunderttausenden die Ärmel hochgekrempelt hätte, um Flüchtlingen zu helfen. Und weil man sich jetzt auf der mühsamen Langstrecke der Integration befände, so Eckert, brauche man jetzt keine Haarspalterei bezüglich der Haltung zur AfD. (Und wohl auch keine konstruktive Kritik von christlichen Mitgliedern dieser Partei.)

So legte das Kirchentagspräsidium fest, dass keine Personen eingeladen werden, die sich (angeblich) rassistisch äußern und will damit die AfD meinen. Damit möchte man den Schwelbrand „austreten, bevor ein Flächenbrand entsteht“.

Ob allerdings alle 22,3 Millionen evangelischen Christen in Deutschland ebenso davon überzeugt sind, dass die AfD zündelt und die Flüchtlinge mit ihren Helfern die Guten sind oder alles eher andersrum ist, wird sich bei den Bundestagswahlen 2017 weisen. Jedenfalls ist es augenscheinlich unchristlich, andere Meinungen bereits im Vorfeld zu unterdrücken.

Christliches Europa zieht schon längst den Schwanz ein

Aber wie sich das christliche Europa derzeit etwa dem Islam präsentiert, zeigte ein Besuch von christlichen Würdenträgern auf dem Jerusalemer Tempelberg (Unzensuriert.at berichtete), wo sowohl der evangelische als auch der katholische Bischof ihre Kreuze vorsorglich verschwinden ließen, um die Mohammedaner dort und weltweit nicht zu brüskieren.

Aber eine derartige Kritik ist am Kirchentag sicher unerwünscht…

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